Ökologie
5.3 Ökologie |
Ziele und Managementansatz Die DZ BANK will ihre direkten Umweltauswirkungen so gering wie möglich halten. Insbesondere das Gebäudemanagement bietet uns viele Ansatzmöglichkeiten, Umweltbelastungen zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. Das Umweltmanagement der DZ BANK nutzt diese konsequent und trägt damit zur Einsparung von Kosten bei. Gegenüber Mitarbeitern, Kunden und anderen Stakeholdern wollen wir mit Umweltschutzmaßnahmen zeigen, dass auch im Kleinen Verbesserungen möglich sind. Speziell für Umweltthemen zuständig ist unser Vorstand für Informatik, Organisation, Personal und Operations/Services. Um Umweltaspekte in unsere Geschäftsprozesse zu integrieren, haben wir die Einführung eines Umweltmanagementsystems und dessen Zertifizierung nach ISO 14001 beschlossen. Diese Maßnahmen mussten wir aufgrund anderer Projekte zwar verschieben, die wesentlichen Umweltdaten können wir dank unseres Umweltmanagements aber bereitstellen. |
EN1 Gewicht/Volumen der eingesetzten Materialien Unter den Verbrauchsmaterialien ist Drucker- und Kopierpapier mengenmäßig der größte Posten. Alle Mitarbeiter sind angehalten, damit so sparsam wie möglich umzugehen. 100 Prozent der Papiere weisen die Qualität „chlorfrei gebleicht“ auf. Für den Druck von Broschüren setzen wir ausschließlich Papier mit dem FSC-Siegel (Forest Stewardship Council) ein, das Umweltverträglichkeit entlang der gesamten Kette bis hin zur Druckerei bestätigt. Auch unser Briefpapier trägt dieses international anerkannte Siegel.
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EN2 Anteil von Recyclingmaterial am Gesamtmaterialeinsatz Unser Abfallmanagement achtet auf die getrennte Erfassung zentraler Wertstofffraktionen und führt derzeit annähernd das gesamte Verbrauchspapier (129,73 Tonnen) dem Recycling zu. Im Berichtszeitraum 2010 haben wir insgesamt 397,90 Tonnen Gesamtpapiermüll dem Wertstoffkreislauf zugeführt. Der Anstieg dieser Menge ist auf eine bessere Trennung der Abfallfraktionen zurückzuführen. |
EN3 Direkter Energieverbrauch: vom Unternehmen eingesetzte Primärenergieträger Derzeit noch keine differenzierten Angaben möglich. |
EN4 Indirekter Energieverbrauch: zur Produktion der eingekauften Energie eingesetzte Primärenergieträger
In unserem Nachhaltigkeitsprogramm haben wir uns auch das Ziel gesetzt, unseren Stromverbrauch und damit unsere energieverbrauchsbezogenen CO2-Emissionen zu verringern. Deshalb haben wir den Strombezug an unseren größten Standorten – Frankfurt, Berlin, Hannover, Karlsruhe, Stuttgart und München – auf CO2-freien Strom aus erneuerbaren Energien umgestellt. Durch gezielte Maßnahmen streben wir eine weitere Stromersparnis sowie eine Verringerung der CO2-Emission an. Auch bei der Sanierung des Cityhauses 1 an unserem Frankfurter Hauptsitz stand der Klimaschutz im Vordergrund. Mit der modernisierten Fassade fällt der Primärenergiebedarf des Gebäudes um mehr als 25 Prozent geringer aus. Zur Beheizung kommt nun Fernwärme zum Einsatz. Im September 2010 erhielt das Gebäude deshalb die Auszeichnung der Green-Building-Initiative der Europäischen Union, die verbindliche Anforderungen an die Energieeinsparung neuer und sanierter Geschäftsgebäude formuliert hat. Im Gebäude Westend 1 und in ausgewählten Bereichen des Cityhauses 2 konnten wir bereits im Vorjahr die Zahl der Beleuchtungskörper reduzieren. Mit dem technischen Betreiber arbeiten wir weiterhin an der Verbesserung des Energiemanagements. Dazu gehört die sukzessive Erneuerung der energetisch relevanten Gebäudetechnik, unter anderem der Klimaanlagen, im Rahmen der jährlichen Instandhaltungsmaßnahmen. So weist das 2009 neu bezogene Rechenzentrum am Standort Frankfurt Bergen-Enkheim mit einem PUEWert (Power Usage Effectivness) von 1,5 eine sehr hohe Energieeffizienz auf. Zusätzlich haben wir viele Serversysteme virtualisiert, um ihre durchschnittliche Auslastung zu erhöhen und damit den Energiebedarf für Serverbetrieb und Kühlung zu senken.
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EN8 Gesamter Wasserverbrauch nach Quellen
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EN11 Flächennutzung in geschützten Gebieten keine Relevanz |
EN12 Wesentliche Auswirkungen von Aktivitäten in geschützten Gebieten keine Relevanz |
EN16 Direkte und indirekte Emissionen klimarelevanter Gase
In unserem Nachhaltigkeitsprogramm haben wir uns auch das Ziel gesetzt, unseren Stromverbrauch und damit unsere energieverbrauchsbezogenen CO2-Emissionen zu verringern. Deshalb haben wir den Strombezug an unseren größten Standorten – Frankfurt, Berlin, Hannover, Karlsruhe, Stuttgart und München – auf CO2-freien Strom aus erneuerbaren Energien umgestellt. So konnten wir unsere CO2-Emissionen aus Strombezug im Berichtszeitraum 2010 von 257 kg pro Mitarbeiter 2009 auf 0,30 kg pro Mitarbeiter 2010 reduzieren. Durch gezielte Maßnahmen streben wir eine weitere Stromersparnis sowie eine Verringerung der CO2-Emission an.
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EN17 Andere indirekte Treibhausgasemissionen, verursacht z.B. durch Geschäftsreisen und Pendeln der Mitarbeiter
Unsere Dienstreiseordnung schreibt vor, grundsätzlich die Bahnfahrt zu bevorzugen. Flugreisen werden nur bewilligt, wenn sie aus Zeitgründen unbedingt erforderlich oder günstiger als eine Bahnfahrt sind. Die Nutzung von Telefon- und Videokonferenzen als Alternative hat jedoch oberste Priorität. Die DZ BANK unterstützt alle Mitarbeiter, die öffentliche Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit nutzen, mit einem Fahrtkostenzuschuss, der im Oktober 2010 um 25 Prozent erhöht wurde. An den meisten größeren Standorten bieten wir unseren Mitarbeitern ein Jobticket des örtlichen Verkehrsverbands an. Mitarbeiter, die außerhalb der Zonen des öffentlichen Nahverkehrs wohnen, können einen Rahmenvertrag der DZ BANK mit der Deutschen Bahn nutzen, um umweltverträglich und vergünstigt zum Arbeitsplatz gelangen. Der Anstieg der Flugreisen im Berichtsjahr 2010 um 5 Prozent ist auf verstärkte geschäftliche Aktivitäten im Ausland zurückzuführen.
Mit der Veranstaltung großer Tagungen sind natürlich ebenfalls CO2-Emissionen verbunden, auch wenn diese nicht direkt in unserem Einflussbereich liegen. Kompensationsmaßnahmen können hier eine Lösung sein. Dies haben wir erstmals bei dem im September 2010 zum Thema Nachhaltigkeit durchgeführten Investmentdialog getestet: Als Ausgleich für die mit der Veranstaltung – beispielsweise durch die An- und Abreise der Gäste – angefallenen 75 Tonnen CO2 kauften wir Emissionsgutscheine, deren Erlös in ein Windenergieprojekt in der Türkei fließt. |
EN19 Ozonschädigende Substanzen, nach Gewicht keine Relevanz |
EN20 NOx, SOx, u.a. signifikante Luftemissionen, nach Gewicht keine Relevanz |
EN21 Gesamtmenge und Qualität von Abwassereinleitungen keine Relevanz |
EN22 Abfallmenge nach Art und Entsorgungsmethode Unser Abfallmanagement achtet auf die getrennte Erfassung zentraler Wertstofffraktionen und führt derzeit annähernd das gesamte Verbrauchspapier (129,73 Tonnen) dem Recycling zu. Im Berichtszeitraum 2010 haben wir insgesamt 397,90 Tonnen Gesamtpapiermüll dem Wertstoffkreislauf zugeführt. Der Anstieg dieser Menge ist auf eine bessere Trennung der Abfallfraktionen zurückzuführen. Die Menge der Restabfälle ist damit deutlich gesunken. Die sachgerechte Entsorgung aller Tonerabfälle, die in Deutschland verwendet werden, findet zentral über den Standort Frankfurt statt. Im Berichtsjahr konnten so rund 5.500 Tonerkartuschen umweltverträglich entsorgt werden.
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EN23 Freisetzung von Schadstoffen wie Ölen, Chemikalien etc., nach Anzahl und Volumina keine Relevanz |
EN26 Initiativen zur Verringerung von Umweltauswirkungen der Produkte und Dienstleistungen vgl. FS1 und FS2 |
EN27 Anteil von Produkten, deren Verpackungen wiederverwendet wurden keine Relevanz |
EN28 Geldbußen/ Sanktionen für Nichteinhaltung umweltgesetzlicher Auflagen Geldbußen bzw. Sanktionen für die Nichteinhaltung von umweltgesetzlichen Auflagen wurden gegen die DZ BANK im Berichtszeitraum keine ausgesprochen. |
Zu den Inhalten der GRI-Bilanz:







